Rückenschmerzen

Es gibt zahlreiche Ursachen für Rückenschmerzen. Eine verspannte Rückenmuskulatur, ein Bandscheibenvorfall oder ein eingeklemmter Nerv zählen zu den häufigsten Auslösern für Rückenschmerzen. Mangelnde Bewegung und häufiges Sitzen tragen viel dazu bei.

Wir unterscheiden zwischen spezifischen und nicht spezifischen Rückenschmerzen.
Spezifische Rückenschmerzen können auf eine konkrete Ursache zurückgeführt werden.

Mögliche Ursachen sind:

Wirbelkörpereinbrüche bei Osteoporose
Krankheiten an den inneren Organen, z. B. eine Nierenbeckenentzündung, Nierensteine
Endometriose oder eine Bauchspeicheldrüsenentzündung
Unfallverletzungen wie Schleudertrauma oder Frakturen
Tumore
Morbus Bechterew
Nervenentzündungen

Viele Fälle gelten als nicht spezifisch, die Rückenschmerzen können nicht auf eine bestimmte Ursache zurückgeführt werden. Eine Verkürzung im Rumpf oder Oberschenkelbereich führt häufig zu Beschwerden im unteren Rücken.
Auch Stress oder Konfliktsituationen können Rückenschmerzen auslösen.
Die Schmerzen können sich schleichend entwickeln oder sie treten nach einer „falschen“ Bewegung auf.

Die Therapie richtet sich nach der Ursache der Schmerzen.

Schmerzmittel, Akupunktur, Wärmebehandlungen und Massagen sind mögliche Behandlungsmöglichkeiten.
Regelmäßige Bewegung stärkt die Rückenmuskulatur sowie Bänder und Sehnen, dazu eignet sie sich hervorragend zum Stressabbau.

An den Darm als Ursache wird meiner Meinung nach noch zu wenig gedacht, aber ein kranker Darm kann zu Rückenschmerzen führen. Bei einer chronischen Verstopfung kann z. B. die angesammelte Stuhlmasse auf den Sakralnerv im unteren Rückenbereich drücken. Auch chronische Durchfälle können zu Rückenschmerzen führen. Wenn der Darm „gestresst“ ist kann es zu chronischen Muskelanspannungen im Rückenbereich kommen.

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